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Die Entstehung des Königreiches



Am 18.August 1807 wurde das Königreich Westphalen von einem französischem General Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) per Dekret errichtet. Als untertäniger Vasallenstaat von Frankreich gehörte es den Rheinbund an.
Das Königreich Westphalen umfasste Gebiete Sachsens und Hannovers, den überwiegenden Bereich Kurhessens, Braunschweig und die westelbischen Provinzen Preußens. Diese Gebiete musste Preußen nach seinem Unterliegen in der Doppelschlacht von Auerstedt und Jena an Frankreich überlassen, was im Tilsiter Frieden festgelegt wurde. Kassel war die Residenzstadt.

Napoleon setzte seinen jüngsten Bruder Jérôme Bonaparte als Oberhaupt des Königreiches ein, der das Land nach dem Beispiel des französischen Kaiserreiches regierte und eine liberale Verfassung und den Code civil einführte. Hohe Steuerbelastungen und umfangreiche Zwangsaushebungen waren allerdings auch schwere Bürden für das Land. Während der Befreiungskriege wurde Kassel durch russische Truppen besetzt und in der Folge wurde im Oktober 1813 das Königreich Westphalen aufgelöst.

 

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