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Das Ende des Königreichs


Von seinem älteren Bruder Napoleon wurde 1807 Jérôme Bonaparte zum König des neu gegründeten Königreiches Westphalen erhoben. In der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 erlitten die Franzosen eine Niederlage was in der Folge zur Abschaffung des Königreiches Westphalen führte. Jérôme ging in die Emigration und lebte in den folgenden Jahren in Österreich, der Schweiz und in Italien. 1852 wurde er Staatsoberhaupt des französischen Staates unter der Regierung seines Neffen Napoleon III.

Schon nach sechs Jahren ging bedauernswert zu Ende was für die Dauer gedacht war. Die Niederlagen Napoleons in Russland und in dem Völkergefecht von Leipzig führten zum Sturz des Kaisers 1813 und in der Folge auch seiner Vasallen. Das Völkergefecht von Leipzig war von Napoleon noch nicht verloren, da treffen am 28. Sept. 1813 Kosakentruppen geführt von Fürst Tschernyschew in die Stadt Kassel ein. Jérôme musste am 26. Okt. 1813 von Kassel weggehen. Der Fiktion vom Königreich war ausgeträumt. Mit der Rückkehr des alten Kurfürsten hielt auch die feudalistische Regelung wieder Einzug. Der französischen Regelung wurde von nur wenigen freisinnigen Kräften nachgetrauert.

Ins Privatleben zurückgezogen erlebte Jérôme im Kaiserreich von Charles-Louis-Napoléon Bonaparte (ab 1852) nochmalig einen Höhepunkt als Marschall und Präsident des Magistrats. Er starb 1860, seine Beisetzung erfolgte im Pariser Invalidendom.


 

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